Diakonisches Wohnprojekt Schärme

 Schlossgasse 27Im Juni 2006 entstand in Riehen an der Schlossgasse 27 ein neues Diakonisches Wohnprojekt. Nach der Gründung der Diakonischen Gemeinschaft Ensemble im Fischerhus (2000) und der Hausgemeinschaft Sunnehus (2003) unterstützt der Verein Offene Tür den Aufbau einer dritten diakonischen Gemeinschaft. Die Offene Tür mietet von der gemeinnützigen Bischoffstiftung Riehen ein ehemaliges Wohnheim, das in den letzten Monaten zu einem Mehrfamilienhaus umgebaut wurde. Das Haus mit drei 6 ½-Zimmer-Wohnungen, einem Gemeinschaftsraum im Sous-Sol und einem Garten eignet sich ausgezeichnet für ein Wohnprojekt.

 

Das Wohnprojekt Schärme: Idee und Umsetzung

In den Leitlinien schreiben Kipfers, sie möchten im Schärme „einen heilsamen Lebensraum schaffen, wo einzelne Menschen mit psychischen Schwierigkeiten Schutz, Begleitung und Förderung erhalten.“ Geplant ist, dass Käthi Kipfer das Wohnprojekt leitet, während Ernst Kipfer weiterhin als Gemeindeleiter der Freien Evangelischen Gemeinde Riehen arbeitet. Die Teilzeitstelle der Projektleiterin bei der Offenen Tür soll durch die Einnahmen im Bereich Wohnbegleitung finanziert werden. In diesem Zusammenhang wird eine Heimbewilligung beantragt.

Geplant ist folgende Nutzung:

Parterre:

Ehepaar Kipfer, zwei Untermieterinnen in Ausbildung, ein Gästezimmer.

1. Stock:

Drei Frauen mit Wohnbegleitung

2. Stock:

Personen, welche das gemeinsame Leben im Haus mittragen und bei Ferienabwesenheit des Leiterpaars die Stellvertretung übernehmen. Ende Juni wird Familie Göhler einziehen mit fünf Kindern im Alter zwischen 11 und 22 Jahren.


Dass eine grosse Nachfrage nach den Plätzen mit Wohnbegleitung besteht, hat sich bestätigt. Die erste Interessentin meldete sich bereits im Dezember, nachdem die Offene Tür von der Bischoffstiftung mündlich erste positive Signale erhalten hatte. Weitere Interessentinnen sind im Gespräch, und eines der beiden Zimmer in der Parterre-Wohnung für eine Person in Ausbildung ist bereits besetzt. Wenn im Schärme und im erweiterten Sunnehus alle Zimmer besetzt sind, können in den drei Hausgemeinschaften mit insgesamt über 40 Personen künftig zehn Personen mit Wohnbegleitung gefördert werden: vier im Ensemble, drei im Sunnehus und drei im Schärme.